Die Referentinnen und Referenten

von A bis Z







 


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Verena Michael


Lehrerin an der Anne-Frank-Gesamtschule in Moers für die Fächer Biologie, Englisch, Erdkunde und Gesellschaftslehre. Vertiefte pädagogische Qualifikationen und Erfahrungen durch mehrjährige Leitung von Projektklassen im Langzeitpraktikum, Unterricht in Inklusionsklassen sowie durch pädagogische Mitarbeit in einem Kommunalen Integrationszentrum. Seit 2013 Moderatorin für eTwinning und das EU-Programm Erasmus+ im Schulbereich benannt durch das Land Nordrhein-Westfalen, Beratung von Schulen und Lehrkräften zum Schwerpunkt Erasmus+-Schulprojekte und Umsetzung von eTwinning im Unterricht, langjährige Erfahrungen mit eigenen eTwinning- und Comenius-Projekten im Unterricht.

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Schule international gestalten –
Wie können die EU-Programme Erasmus+ und eTwinning zur interkulturellen Öffnung von Schule beitragen?


Die wachsende Vielfalt im Klassenzimmer stellt eine Herausforderung für Schule und Lehrende dar. Eine in vielerlei Hinsicht heterogene Schülerschaft erfordert Anpassungsprozesse auf mehreren Handlungsebenen. Die fachlichen und didaktischen Qualifikationen der Lehrkräfte sind ein Schlüssel bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben. Für eine gelingende Integration sind in der Schule jedoch auch die sozialen und kulturellen Rahmenbedingungen zu schaffen. Im aufnehmenden Umfeld sind Toleranz, demokratische Bildung und interkulturelle Kompetenzen zu fördern. Die Erfahrungen aus Programmen des internationalen Schulaustauschs können für die interkulturelle Öffnung von Schule nutzbar gemacht werden. Fächerübergreifende Projektarbeit, Zusammenarbeit in internationalen Schülerteams sowie die themenbezogene Kooperation von Lehrerkollegien über Grenzen hinweg fördern das interkulturelle Verständnis und die Toleranz bei allen Beteiligten. Im Fokus des Workshops stehen die EU-Programme Erasmus+ und eTwinning. Insbesondere eTwinning - das Netzwerk für Schulen in Europa - bietet aufgrund seiner Flexibilität und seines unbürokratischen Zugangs einen einfachen Einstieg. Die Projekte lassen sich leicht in den Unterricht integrieren – eine Fülle an Unterrichtsanregungen motiviert und liefert Ideen für eigene Vorhaben. Kinder und Jugendliche arbeiten gemeinsam auf einer geschützten Plattform und lernen im Kontakt mit anderen Partnerschülerinnen und -schülern nicht nur den sinnvollen Umgang mit digitalen Medien, sondern erweitern durch die authentische Kommunikation auch ihre Fremdsprachenkenntnisse. Insbesondere lernschwächere Kinder und Jugendliche, aber auch Kinder mit Flüchtlings- und Migrationshintergrund können selbst ohne perfekte Deutschkenntnisse ins Projektgeschehen eingebunden werden. Ihre Gedanken und ihre Kreativität sind wichtig und unerlässlich für das Gelingen eines Projekts. Dadurch erfahren sie an Wertschätzung und fühlen sich akzeptiert. Die Vorstellung der Programme und Beispiele guter Praxis, u.a. in Form von Kurzfilmen, sollen dazu beitragen, das Potenzial der internationalen schulischen Zusammenarbeit zu verdeutlichen.

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Samstag, 10.30 Uhr und 14.00 Uhr

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